ES STEHT GESCHRIEBEN - SO WHAT?
«Es steht geschrieben» lautet der Titel der Ausstellung von Carmen Cabert, die ab dem 29. September in der reformierten Kirche Affoltern zu sehen ist. Präsentiert werden Werke aus drei Jahrzehnten, in denen sich die Bonstetter Künstlerin mit der Bibel befasst. Pfarrer:innen aus dem Säuliamt nehmen die Ausstellung zum Anlass, ihren eigenen Umgang mit der Bibel vor- und auch zur Diskussion zu stellen:
Elisabeth Armingeon aus Rifferswil, Selina Zürrer von Aeugst, Ueli Flachsmann, der in Hedingen und Ottenbach tätig ist, und der Affoltemer Thomas Müller skizzieren in wenigen Sätzen, wie sie mit dem «Buch der Bücher» arbeiten, hinterfragen einander und kommen miteinander ins Gespräch. Bezüge zu den Werken von Carmen Cabert werden hergestellt, und auch Rückfragen und Stellungnahmen aus dem Publikum sind willkommen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Moderation: Bettina Bartels
Was tun mit «texts of terror»?
Wahrhaftig, es steht viel geschrieben in der Bibel! Auch viel Problematisches: Manche Texte können als «texts of terror» klassifiziert werden. Kann, darf oder muss man solche Texte totschweigen? -
Im Gottesdienst vom 4. Oktober versucht Pfarrerin Bettina Bartels, einen Umgang mit einem solchen Text zu finden und hat sich dafür einen Text vorgenommen, in dem sexualisierte Gewalt vorkommt. Damit fügt sich dieser Gottesdienst auch in die diesjährige Kampagne von Mission 21 ein.